Die dritte Mannschaft musste zum Saisonauftakt in der zweiten Bezirksklasse Gruppe 5 zum Derby nach DJK Weidenau reisen. Angepeilt wurde ein Unentschieden. Die taktische Doppelaufstellung funktionierte: zwar unterlagen Bettina Hengstenberg und Jan Ulmer gegen Kricke/ Ulutas glatt in drei Sätzen, doch Matthias Hengstenberg und Ulrich Janssen glichen das durch einen Dreisatz-Sieg gegen Langer/Mogensen wieder aus, bei dem sie nur im zweiten Satz Probleme hatten, in dem sie zwei Satzbälle abwehren mußten. 1:1 war somit der Stand vor der ersten Einzelrunde. Gleich im ersten Spiel dieser Einzelrunde lief es nicht mehr planmäßig, denn Kricke siegte gegen Ulrich Jansen glatt in drei Sätzen, wobei der Weidenauer im zweiten Satz sogar einen 2:8-Rückstand wettmachte. Der sehr konzentriert spielende Matthias Hengstenberg ließ hingegen gegen den etwas unorthodox spielenden Ulutas gar nichts anbrennen und siegte glatt mit 3:0 (Stand: 2:2). Hinten konnte Bettina Hengstenberg gegen das unkonventionelle Langdistanz-Spiel von Langer nichts ausrichten und verlor glatt. Besser lief es bei Jan Ulmer, der gegen Mogensen zwar nach klar gewonnenem ersten Satz im zweiten Satz nach einer taktischen Umstellung seines Gegners den Satzausgleich mit 6:11 hinnehmen musste, dann jedoch den dritten Satz klar gewann und im vierten Satz hoch mit 7:2 und 10:5 führte. In der Folge machte er es aber noch mal spannend und profitierte erst beim Stand von 10:9 von einem Fehler seines Gegners. 3:3 war somit der Stand vor der zweiten Einzelrunde, und damit war wieder alles im Plan. In der zweiten Einzelrunde agierte Matthias Hengstenberg im Duell der Einser wieder sehr souverän und gewann glatt gegen Kricke. Danach wurde es allerdings dramatisch, denn Ulrich Jansen verlor den ersten Satz gegen Ulutas knapp mit 9:11, holte sich dann den zweiten Satz mit 11:7, vergab im dritten Satz eine 9:7-Führung und unterlag erneut mit 9:11, erkämpfte im vierten Satz mit 11:9 das 2:2, machte dann aber nicht nur gegen Ende des Entscheidungssatzes einige taktische Fehler und unterlag am Ende äußerst knapp mit 10:12 zum Stand von 4:4. Nun musste hinten gepunktet werden, und Jan Ulmer legte gegen Langer gleich gut los und gewann den ersten Satz mit 11:5. Die Folgesätze waren allesamt äußerst knapp, wobei Langer im zweiten und dritten Satz jeweils mit 11:9 die Nase knapp vorne hatte. Jan Ulmer konnte jedoch im vierten Satz mit 11:8 den Satzausgleich erzwingen, geriet jedoch im Entscheidungssatz gleich mit 2:7 in Rückstand, kämpfte sich Punkt für Punkt wieder heran, musste trotzdem beim Stand von 7:10 drei Matchbälle abwehren, was auch gelang und vergab bei 11:10 seinen ersten Matchball. Danach wogte das Spiel in der Verlängerung hin und her. Am Ende gewann Langer äußerst glücklich durch einen Kantenball mit 15:13. Bettina Hengstenberg startete dann gegen Mogensen eigentlich ganz gut ins Match, konnte sich am Ende aber gegen den routinierten Gegner nicht durchsetzen und unterlag glatt, so dass am Ende die Weidenauer über einen sehr glücklichen 6:4-Sieg jubeln konnten, während den Bürbachern das Bier bei einem 5:5 deutlich besser geschmeckt hätte. So konnte nur ein Punkt aus Weidenau entführt werden. Im Heimspiel am Samstag sollen nun gegen Netphen 6 weitere Punkte eingefahren werden.

