Die 2. TT-Mannschaft trat in dieser Saison erstmals mit Matthias Hengstenberg an. Für den kurzfristig ausgefallenen Dirk Schwunk sprang Thomas Werthebach ein. Die Doppel liefen wunschgemäß: Jürgen Gräf/ Matthias Hengstenberg waren erstaunlich schnell auf Betriebstemperatur, auch wenn Jürgen zunächst Matthias nach dessen langer Spielpause noch ein wenig mit durchziehen musste, gewannen Satz 1 mit 11:7 und Satz 2 sogar mit 11:0 gegen Henrichs/ Tenore, mussten dann zwar einen Satzverlust mit 6:11 hinnehmen, holten sich dann aber das Match sicher mit 11:7. Die bisher noch ungeschlagenen Frank Schneyer/ Thomas Werthebach kamen ebenfalls gut ins Match gegen T. Pontz/ Grauel, gewannen den ersten Satz mit 11:7, mussten anschließend mit 9:11 den Satzausgleich hinnehmen, gewannen dann aber den dritten Satz mit 11:4 und den vierten Satz nach 8:10-Rückstand noch mit 13:11 zum Stand von 2:0 vor der ersten Einzelrunde. Jürgen Gräf lieferte sich dann vorne mit T. Pontz den erwartet heißen Kampf, glich den 10:12-Verlust im ersten Satz durch ein 12:10 im zweiten Satz aus, musste aber das Match am Ende mit 7:11 und 9:11 verloren geben. Frank Schneyer kam gegen Henrichs gut ins Spiel, siegte im ersten Satz mit 11:5 und im zweiten knapp mit 9:11, musste dann aber gegen den immer sicherer spielenden und taktisch gut eingestellten DJKler die drei Folgesätze und damit das Match mit 7:11, 8:11 und 6:11 abgeben (Stand: 2:2). Hinten startete Thomas Werthebach mit 11:7 optimal gegen Grauel, der im zweiten Satz mit 4:11 zurück schlug, was der Bürbacher mit 11:5 konterte. Im vierten Satz ließ Thomas Werthebach eine gute Angriffsgelegenheit aus und verlor diesen knapp mit 9:11. Der Entscheidungssatz war ebenfalls extrem eng und ging am Ende unglücklich mit 9:11 verloren, weil Thomas drei gute Angriffsmöglichkeiten vergab. Nun musste der zuvor Langzeitverletzte Matthias Hengstenberg es gegen Tenore richten, was mit 7:11 im ersten Satz noch nicht gelang. Im zweiten Satz ging das Bürbacher Naturtalent mit 7:1 und 9:3 in Führung, verspielte diese komplett, zeigte sich aber in der Verlängerung nervenstark und holte sich den Satz mit 12:10. Danach spielte Matthias sehr clever und nach der langen Spielpause erstaunlich sicher und gewann das Spiel durch Satzgewinne von 11:8 und 11:4 zum Stand von 3:3 vor der zweiten Einzelrunde. Vorne haderte Frank Schneyer mit seinem Lieblings-Hassball (Victas) und hatte nach dem Verlust des ersten Satzes mit 5:11 nach dem Aufholen eines 5:10-Rückstandes im zweiten Satz einen Satzball gegen T. Pontz, den er allerdings nicht nutzen konnte und danach den Satz mit 11:13 und am Ende das Spiel glatt verlor. Besser machte es Jürgen Gräf, der gegen den sicher spielenden Henrichs variabler als Frank Schneyer spielte und sich das Spiel kampf- und nervenstark mit 11:8, 11:8 und 12:10 holte (Stand: 4:4). Hinten konnte sich Matthias Hengstenberg gut an einen Motivationsspruch seines Gegners Grauel erinnern (Dich schlage ich auch noch mit 42 Grad Fieber!) und war daher entsprechend heiß, ohne zu überhitzen. Im Duell der Linkshänder lieferten sich die beiden ein umkämpftes Match, in dem sich der Bürbacher mit gutem Spiel und guten Nerven die ersten beiden Sätze knapp mit 11:9 und am Ende den dritten Satz klar mit 11:4 holte und damit als einzig Ungeschlagener der Man of the Match war. Á la bonheur!
Beim Stand von 5:4 musste nun Thomas Werthebach den Sieg sichern, um den Rückstand auf DJK Siegen IV zu verkleinern. Der erste Satz lief perfekt gegen Tenore, der beim 11:1 keine Sonne sah, dafür aber mit 11:13 im zweiten Satz zurückschlug. Der Bürbacher ließ sich aber nicht verunsichern, holte sich den wichtigen dritten Satz nervenstark mit 12:10 und ließ dem zunehmend entnervten Tenore im vierten Satz beim 11:5 mit starkem Spiel keine Chance mehr. Mit 6:4 gewannen die Bürbacher verdient bei einer Satzbilanz von 23:16 und haben nun noch 4 Punkte Rückstand auf die DJKler, die allerdings noch gegen den Spitzenreiter und kommenden Meister Krombach antreten müssen.

