Liebesbrief die Zweite!

So lange kennen wir uns. Und doch am Anfang der Saison waren wir uns fremd. Zusammengewürfelt aus vielen Richtungen, um in eine ungewisse zu starten. Nicht nur holprig, stotternd oder unrund lief´s mit uns von Anfang an. Eher zum vergessen anstatt geschmiert, so wie es mal war in ferner Vergangenheit. Unruhe, Findungsphase oder Pech.

Bei allen um uns herum läuft es, während wir dahinsiechen und uns durchschleichen, geräuschlos ohne Punkte auf dem Konto.

Doch eins das lehrst du mich wieder einmal, nur wir zusammen können es packen, den letzten Akt. Aufgegeben haben wir uns nie, gekämpft, zusammengerauft und gefeiert haben wir. Du hast mich wieder daran erinnert warum wir dem runden Leder hinterherrennen. Es ist nicht nur die Freude am Sport, es ist die Gemeinschaft die wir geschaffen haben. Das Kaltgetränk nach dem Sport, das blödeln vor, während und nach dem Spiel.

Diese Mannschaft kann und ist mehr als das was zur Zeit in der Tabelle abgebildet ist. Hier wird weiter gekämpft! Fehler werden eingestanden und auch zugestanden und vor allem aufeinander zugegangen. Selbst der Häuptling, von Fehlern und Fehltritten nicht frei, gelobte Besserung und ließ auch taten folgen. Füreinander sollten wir diesen Pfad weiter beschreiten, um am Ende nicht nur das menschliche Ziel, der Freude am Sport und der Gemeinschaft, zu erreichen. Miteinander das sportliche Ziel, den Erhalt der Klasse, können wir noch erreichen!

So dann auf meine Freunde. Kämpfen und arbeiten wir weiterhin gemeinsam. Den am Ende des Tages schmeckt unser Hopfengetränk nach Erfolgen noch besser als nach Niederlagen.

Diese Mannschaft lebt und wird am Leben gehalten nur durch uns selbst. Also gehen wir es an!

 

Wer nach diesen sehr schlecht formulierten Liebesbeweis übrigens noch etwas über die letzten beiden Spiele lesen möchte, kann dies übrigens nachfolgend tun.

 

Nach den guten Ergebnissen der Vorwochen, hagelte es gegen den Mitabstiegskandidaten Niederschelden III eine herbe 10:1 Klatsche. Nach schnellem Rückstand konnten wir zwar ausgleichen, was dann folgte kam einer teilweisen Arbeits- und Leistungsverweigerung gleich. So waren auf einmal alle Fortschritte der vergangenen Wochen weg, ein aufbäumen erfolgte nur partiell. Dieses Nachholspiel ging völlig zurecht an die Gastgeber vom Rosengarten.

Viel Zeit zur Aufarbeitung hatte man nicht. Zur Aschevorbereitung am Wochenende wurde ein Kick in Meiswinkel organisiert. Die Stimmung am Freitagabend war gut und die Köpfe wieder etwas freier. Das Spiel am Sonntag lief, trotz Freiluftumkleide, dann auch wieder besser. Man merkte der Mannschaft an, dass sie etwas gutmachen wollte. Anadolu Neunkirchen drückte auf die führung aber das gesamte Team stemmte sich dagegen. Das 0:1 durch Odi gab zudem weiteren Auftrieb. Leider erwischte es uns dann doch noch. 2:1 ging die Partie am Ende für den Gastgeber aus. Ermunternd aus Birwer Sicht, war dann allerdings doch die Tatsache, dass man sich nach der desolaten Leistung unter Woche wieder fangen konnte. Trotz personeller Notlage auf ungeliebtem roten Terrain merkte man der Groos Truppe an, dass hier noch eine intakte Gemeinschaft besteht, welche bereit ist in den letzten Wochen nochmal alles zu versuchen.

2. Mannschaft
 
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