Tischtennis-Vereinsmeisterschaften 2017

Am 22. April wurden die diesjährigen TT-Vereinsmeisterschaften ausgetragen, wobei mit 15 Spielern und einer Spielerin die abwicklungstechnisch optimale Teilnehmergröße für die 4 Tische erreicht wurde. Daher konnten viele Spiele ausgetragen werden. Begonnen wurde jeweils mit einer Gruppenphase im Doppel sowie anschließend im Einzel, wobei auf 2 Gewinnsätze gespielt wurde. Die Doppelkonstellationen wurden gelost, wobei je einem Spieler des oberen Teils der Rangliste ein Spieler aus der unteren Hälfte zugelost wurde. In der Einzelkonkurrenz wurde durchgehend mit Vorgabe gespielt. Die Platzierung in der Gruppe entschied nach den Gruppenspielen darüber, wer der Gegner im Doppel-Viertelfinale bzw. Einzel-Achtelfinale war, wobei in den K.O.-Runden auf 3 Gewinnsätze gespielt wurde. 

In der Doppelkonkurrenz ergaben sich folgende - überwiegend spannende - Duelle im Viertelfinale:

  • Klaus Tigges/ Thomas Werthebach siegten hachdünn mit 3:2 gegen Jürgen Gräf/ Gerhard Schulze.
  • Bruno Griech/ Hermann Lohoelter unterlagen mit 0:3 gegen Stefan Hültner/ Ahmad Bdeir.
  • Michael Klappert/ Sonja Fischer siegten 3:2 gegen Dennis Warwas/ Heinz Breitsprecher.
  • Matthias Hengstenberg/ Hans Heintz verloren mit 2:3 gegen Frank Schneyer/ Thomas Brüser.

Im Halbfinale waren beide Spiele erneut umkämpft:

  • Klaus Tigges/ Thomas Werthebach spielten etwas cleverer und sicherer als ihre Gegner Stefan Hültner/ Ahmad Bdeir und siegten am Ende mit 3:1.
  • Frank Schneyer/ Thomas Brüser profitierten nach einem 1:2-Satzrückstand vor allem von den Fehlern der Kombination Michael Klappert/ Sonja Fischer und siegten am Ende mit 3:2.

Im Finale setzten sich am Ende die Materialspezialisten Frank Schneyer/ Thomas Brüser mit 3:0 gegen die etwas entkräfteten Dauer-Spieler Klaus Tigges/ Thomas Werthebach durch, die ja auch in der Einzelkonkurrenz im großen und kleinen Finale standen und daher die maximale Anzahl an Spielen zu absolvieren hatten. Satz 1 und 3 waren allerdings knapp.

In der Einzelkonkurrenz ergaben sich folgende Spiele im Achtelfinale:

  • Matthias Hengstenberg gegen Heinz Breitsprecher: 3:0
  • Thomas Werthebach gegen Ahmad Bdeir: 3:2
  • Stefan Hültner gegen Thomas Brüser: 3:2
  • Jürgen Gräf gegen Sonja Fischer: 3:1
  • Frank Schneyer gegen Gerhard Schulze: 3:0
  • Hans Heintz gegen Bruno Griech: 2:3
  • Hermann Lohoelter gegen Klaus Tigges: 1:3
  • Dennis Warwas gegen Michael Klappert: 3:0

Im Viertelfinale wurde wie folgt gespielt:

  • Matthias Hengstenberg unterliegt etwas überraschend mit 2:3 gegen den an diesem Tag sehr gut spielenden Thomas Werthebach, nachdem er sich zunächst nach 0:2-Satzrückstand noch in den 5. Satz retten konnte.
  • Stefan Hültner unterliegt gegen Jürgen Gräf mit 2:3.
  • Frank Schneyer verliert zum ersten Mal überhaupt seit seiner Vereinzugehörigkeit gegen Bruno Griech, obwohl er den 1. Satz durch zwei Netzroller mit 11:9 für sich entscheiden kann. Danach spielte Bruno clever und sicher und siegt am Ende verdient mit 3:1 gegen Frank, der nicht mehr zulegen kann.
  • Klaus Tigges siegt in drei knappen Sätzen gegen den aktuell in Hessen für Flieden spielenden Dennis Warwas: 3:0

Im ersten Halbfinale unterliegt Vorjahresfinalist Bruno Griech gegen den bereits etwas entkräfteten, dafür aber sicher blockenden Klaus Tigges glatt mit 0:3.
Im zweiten Halbfinale greift Thomas Werthebach zwar konsequent gegen Abwehrspieler Jürgen Gräf an, kann aber nur einen Satz für sich entscheiden, weil er am Ende zuviele Endschläge nicht mehr trifft.

Im Finale setzt sich mit Jürgen Gräf der fittere und sicherere Spieler mit 3:0 gegen den für Lennestadt spielenden Klaus Tigges durch und holt sich bei seiner ersten Teilnahme gleich den Siegerpokal im Einzel. Das Spiel um Platz 3 und damit seinen zweiten Pokal an diesem Tag holt sich etwas überraschend der gut und clever spielende Thomas Werthebach aus der 4. Mannschaft gegen Bruno Griech mit 3:1.

Wichtigster Mann des Tages ist aber Hans Heintz, der nicht nur das Catering wieder optimal vorbereitet hat und am Grill ordentlich Gas gibt, sondern auch noch im Doppel (für Gerhard Böcking) und Einzel (für Udo Griech) einspringt und dabei in der K.O.-Runde jeweils nur knapp mit 2:3 die Segel streichen muss, weil die Kräfte am Ende etwas nachlassen.

 
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