In der nächsten Runde gegen Hickengrund

„Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, „schwieriges Geläuf“, „gegen unterklassige Gegner…“. Man kann die Phrasen welche im Pokalwettbewerb inflationär gerne genutzt werden auch zum Vorrundenspiel gegen Gurbetspor Burbach bemühen. Oder man ist einfach ehrlich.

Mit Personal der ersten Mannschaft aufgewertet trat die zweite Mannschaft von Timm Feddersen im ersten Pflichtspiel der Saison für die SpVg an.  Viel wurde über Platz, Gegner und Pokalregeln vor dem Spiel gefachsimpelt. Soviel das man durchaus sagen kann, die ersten 20 Minuten wurden komplett verschlafen. Es mangelte an Konzentration und der Annahme an die Spielverhältnisse auf roter Erde. In allen Mannschaftsteilen wurden leichte Bälle hergegeben, sodass man froh über die Fortdauer des 0:0 Anfangsspielstandes sein konnte. Im Laufe der ersten Hälfte tat sich dann doch nochmal was in der Mannschaft. Die tiefstehenden Burbacher ließen uns bis zur Platzhälfte gewähren und attackierten uns in Ihren eigenen 50 mtr dafür präzise und hart. Nachdem sich die Mannschaft endlich auf diese Spielweise eingelassen hatte und auch die Hintermannschaft so langsam die Nadelstiche der Burbacher zu unterbinden wusste, kam etwas Spielfluss hinein.

Reden wurden geschwungen, taktische Anweisungen in der Halbzeitpause ausgegeben. Nur auf dem Platz änderte sich nicht viel. Konzentration und Geduld waren gefragt. Die Burbacher kamen weiterhin zu ein paar Einschußmöglichkeiten, welche die Abwehr oder das eigene Unvermögen allerdings unterbanden. Man muss aber den Grün – Schwarzen Mannen allerdings auch zugestehen, dass das Spiel nun besser angenommen worden ist und sich die Elf wiedergefunden hatte. Schließlich nach einigen endlich aufkommenden Chancen, konnte Michael Schmidt #HW4 nach einem Standard kurz vor Ende das 1 : 0 setzen.

In der Schlußminute dann der Schock, Elfmeter für Burbach. 1 : 1! Abpfiff. In den beiden zusätzlichen 15 min zeigte sich dann deutlich, wer frühzeitiger das Spiel beenden wollte. Die Bürbacher drückten und das nach einer etwas harten aber vertretbaren roten Karte nur noch zu zehnt! Wieder war es Michael Schmidt, welcher nach einem Standard die erneute Führung für unsere Farben erzielte.
Dies sollte zugleich auch das Endergebnis bleiben.

In Tradition zur letzten Saison der MVP.

Patrick Wörsdörfer. Warum nicht der Siegtorschütze? Ganz einfach Unser Paddy nahm als einziger von der ersten Minute „am Spiel teil“ machte Bälle fest und ackerte sich den Ar… ab.

Aufstellung:

Tor:                     31 Wilm

Abwehr:             11 Jannik, 29 ( C ) Rashid, 22 Michael , 8 Robin

Mittelfeld:         4 Niklas, 5 Max Vetter, 6 Turbo, 9 Max Rumsch, 19 Marvin

Sturm:                18 Paddy

Bank :                 10 Felix (37 min); 69 Phillip (62 min); 12 Timo (80 min.)


 
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